Jeden Monat das selbe Spiel – warum Muskatellersalbei mein Begleiter ist

In einer neueren Studie konnte die Wirksamkeit ätherischer Öle bei Schlaflosigkeit und der Verbesserung der Lebensqualität von berufstätigen Frauen bewiesen werden. Auch die Akupressur hat große Erfolge gezeigt.

So wurde die Schlafqualität bei der Anwendung einer Mischung aus Lavendel, Muskatellersalbei und Majoran bei 46,1% der Frauen verbessert, in der Placebo Gruppe bei 3% der Frauen. Auch die Akupressur (klick hier) verbesserte die Schlafqualität um 39,2%.

39,7% der Frauen gaben an, dass sich ihre Lebensqualität bei der Anwendung o.g. Mischung verbesserte, auch die Akupressur erzielte bei 23% der Frauen noch Erfolg.

Kopie von forschung massage

 

Schon wieder???? – es kommt immer irgendwie überraschend, obwohl man frau es ja eigentlich weiß. Ich habe das Gefühl, dass es mich sogar immer heftiger erwischt. Komme mir vor wie in der Pubertät! Es wirft mich aus der Bahn – und das schon Tage vorher – ich werde wach und was tue ich, anstatt mich über den Sonnenschein zu freuen, der durch meine Rollläden schlüpft – ICH WEINE!!! Oh mein Gott, ich weine und weiß nicht mal warum – das ist unangenehm, da mein Mann natürlich sofort wissen möchte was los ist – aber wie soll ich ihm erklären was los ist, wenn ich es mir nicht einmal selbst erklären kann! Ok, wird schon besser werden, denk ich mir – aber Pustekuchen, das geht den ganzen Tag so weiter – immer wieder erwischen mich aus dem Nichts diese tränenreichen Attacken.

Ich muss schon gestehen, heute haben es alle nicht leicht mit mir! Dazu kommt erschwerend, dass ich zu nichts zu motivieren bin – außer zum ESSEN! Hey was ist denn das jetzt, ich wollte doch eigentlich auf Süßes weitesgehend verzichten. Nichts zu machen – ich brauche heute Schokolade und anderes komisches Zeug. Mit jedem Bissen fühle ich mich nur noch schlechter!

Nun 5 Tage später ich wache auf – die Sonne scheint allerdings wieder – und habe unerträgliche Krämpfe. Sie kommen mir bekannt vor, so ähnlich fühlte es sich kurz vor den Presswehen an, nur dass ich mich nicht auf ein neugeborenes Baby freue, sondern auf ca. 6 Tage Unwohlsein einstellen muss. JA – ich fühle mich dann wirklich sehr schlecht – das war früher nicht so – irgendwas passiert da mit mir, in mir – wie auch immer! Ich finde es nicht sonderlich schön, eher befremdlich. Diese Veränderung in und mit mir macht mich unsicher, ja sogar ängstlich…..

Eine Frage stellt sich mir unaufhörlich: “Sind das die so sagenumwobenen WECHSELJAHRE?” Aber ich bin doch erst 44 und fühle mich noch wie 20! Hmmm, wenn ich darüber nachdenke – zum Bäume ausreisen, reichts die letzte Zeit nicht und wenn ich ehrlich bin, möchte ich auch keine 20 mehr sein, war ja auch nicht immer leicht so jung zu sein.

Von den Wechseljahren habe ich schon viel gehört, doch leider meist nichts Gutes. Es hörte sich eher wie eine Drohung an: “Warte nur mal ab, bis du auch soweit bist!” IGITT…..MUSS DAS SEIN??? Ich fürchte JA und nehme mir jetzt vor, das Beste daraus zu machen und das Feld nicht kampflos zu räumen.

Eigentlich kann ich mich glücklich schätzen, denn ich habe die ätherischen Öle, die mir schon so oft im Leben eine Unterstützung waren und sind!

Erst einmal werde ich dem Kind einen neuen Namen geben (so sagt man bei uns). Wie wäre es mit „Indian Summer“ oder „Spätsommer“? In meinen Ohren klingt das viel schöner, aber alleine die neue Namensgebung ändert noch nichts. Ich möchte verstehen, was da gerade und in den nächsten Jahren mit mir passiert und mache mich auf die Suche nach Informationen.

Muskatellersalbei

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Wechseljahre – Indian Summer – Spätsommer

-ein neuer Lebensabschnitt beginnt – das Leben tanzen, statt Trübsal blasen….

Rund um das 50. Lebensjahr lässt die Produktion der Geschlechtshormone nach – dies ist eine Zeit des Wechsels, der Veränderung und oft auch ein Neubeginn in viele Lebensrichtungen. Meist werden die Wechseljahre mit Unsicherheit, Angst und viel negativem Beigeschmack erwartet. Die Wechseljahre werden somit von vielen Frauen als „negative“ Entwicklung in ihrem Leben erwartet.

Klar ist, dass sich in dieser Zeit viel verändert, sowohl körperlich, als auch seelisch erleben Frauen diesen neuen Lebensabschnitt. Auch private Veränderungen wie z.B. das erwachsen werden der Kinder, aber auch das Altern der Eltern kommt hinzu.

In dieser Zeit empfinde ich es als besonders wichtig sich Zeit für eine Rück- und eine Vorschau zu nehmen. Sich einzulassen, in sich hinein zu horchen und vor allem „sich um sich selbst“ zu kümmern. Mit der richtigen Selbst- und Gesundheitspflege liegen viele spannende und wertvolle Jahre vor uns.

Die Bildung der Hormone Östrogen und Progesteron in den Eierstöcken lässt in dieser Lebensphase nach. Die Blutungen werden daher unregelmäßig, länger oder kürzer, schwächer oder sogar stärker. Diese Lebensphase kann sich über zehn Jahre erstrecken, in dieser Zeit liegt dann auch die letzte Blutung, die sogenannte Menopause.

Bei der Auswahl ätherischer Öle entscheiden nicht nur deren Inhaltsstoffe, sondern auch die persönliche Duftvorliebe. Gerade die Anwendung ätherischer Öle kann das Gefühl für die eigene Weiblichkeit stärken, die Stimmung aufhellen und sogar erotisierend und aphrodisierend wirken.

Ca. 15% Prozent aller Frauen leiden in den Wechseljahren unter gravierenden Beschwerden, ca. 20% empfinden die typischen Symptome als „sehr unangenehm“ und würden gerne etwas dagegen unternehmen.

Also führt der erste Weg zum Gynäkologen mit der Hoffnung auf eine „Wunderwaffe“. Nach eingehender Untersuchung hat dieser meistens auch die scheinbar
allumfassende Lösung parat: HORMONE

Klimakterium1

 

In den 80er Jahren befanden sich Frauenärzte in einer Art Goldgräberstimmung, denn der Einsatz von Hormonen versprach so was wie ewige Jugend, Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen, Osteoperose, Darmkrebs und vielem mehr. Dieser „Hormonrausch“ wurde dann ab 2002 jäh unterbrochen. Zwei große Studien ergaben, dass Frauen durch die Einnahme von Östrogenen in den Wechseljahren nicht geschützt, sondern einem erhöhten Risiko an Brustkrebs, Thrombose, Schlaganfall und Lungeninfarkt zu erkranken ausgesetzt waren.

Danach wurden Ärzte etwas zurückhaltender. Derzeit werden andere Therapien bevorzugt, wie die sogenannte Sequenztherapie. Sie ist eine Mischung aus einer täglichen Östrogengabe und zusätzlich Gestagen bis zum zehnten Tag eines Kalendermonats. Der Trick dieser Therapie: Östrogen spielt uns ein Theaterstück vor und der Körper glaubt es! Ein Zyklus wird vorgetäuscht und verwirrt in uns Frauen so einiges. Zwar nehmen die Wechseljahresbeschwerden ab, aber die Gebärmutterschleimhaut wächst. Würde man dem Östrogen keinen Einhalt gebieten würde es unkontrolliert zu bösartigen Wucherungen kommen. Die Gestagengabe jedoch hält das Ganze in Schach.(Quelle: Sorry, das waren die Hormone, Ronny Tekal, klick hier)

Ich habe für mich entschieden – dieses „Theater“ nicht mit zumachen und mir und meinem Körper „Gutes zu Tun“. Sicherlich ist es eine ganz individuelle Entscheidung, die jede Frau für sich selbst treffen muss. Ich für meinen Teil finde es paradox schon seit über 20 Jahren ganz bewusst auf die Pille und andere hormonelle Verhütungsmittel zu verzichten und nun meinen Körper damit zu konfrontieren, obwohl er eine ganz „natürliche“, wenn auch nicht immer leicht zu ertragende, Entwicklung mitmacht.

Meine „Hormonersatztherapie“ sieht folgendermaßen aus:

PMS-Roll-on

10 ml Jojobaöl
4 Tropfen Muskatellersalbei Salvia sclarea, hormonell regulierend
4 Tropfen Bergamotte
2 Tropfen Petit Grain Mandarinier

auf Puls oder Solarplexus aufgetragen, hebt die Stimmung, auch bei jugendlichen Mädchen geeignet

Eau Fresh “Leichtigkeit”

50 ml Weizenkorn
10 Tr. Limette komplette Destillation
10 Tr. Mandarine rot
8 Tr. Grapefruit
8 Tr. Blutorange
6 Tr. Vanilleextrakt
1 Tr. Mairose Absolue
1 Tr. Iris 1 %

stimmungsaufhellendes, frisches und dennoch vom Duft ein warmes Erfrischungsparfum

Zudem sollte auf eine ausgewogene Ernährung, die reich an ungesättigten Fettsäuren ist, geachtet werden. Gerade Omega-3 Fettsäuren tragen dazu bei, dass alle Schleimhäute im Körper gut “befeuchtet” bleiben, zudem unterstützen sie die Funktion der Merk- und Denkfähigkeit und halten Herz und Blutgefäße gesund.

Wir sollten also mehr Fisch (z.B. Lachs, Makrele, Thunfisch) essen, was mir nicht immer ganz leicht fällt, da es immer schwerer wird guten und ökologisch vertretbaren Fisch zu finden.

Ich mache gerade eine Kur mit einer Mischung aus Leinölkur mit einem tollen Öl der Firma Bio Planète (klick hier). Leinöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, diese sind wichtig für den Aufbau der Zellmembrane, um eine optimal Versorgung der feinen Blutgefäße in Haut und Schleimhäute zu gewährleisten.

Gelegentlich esse ich gerne eine handvoll Bio-Nüsse.

Menstruationsbeschwerden

Bei krampfartigen Menstruationsschmerzen ist meine erste Hilfe Maßnahme das Schüssler Salz Nr. 7 – davon gebe ich 10 Stück in ein Glas heißes Wasser und rühre es mit einem Plastik- oder Holzlöffel um, bis sich alles aufgelöst hat. Diese Mischung wird schluckweise getrunken. Sie entkrampft und entspannt die Muskulatur der Gebärmutter. Auch bei meinen hormonell bedingten Migräneattacken hilft sie mir enorm.

Zusätzlich eine Baucheinreibung:

1 Esslöffel Johanniskrautöl
3 Tropfen Majoran
3 Tropfen Muskatellersalbei

Studie

24 Frauen mit sorgfältig überprüften Menstruationskrämpfen/Schmerzen erhielten 3% ätherische Öle in einer duftneutralen Cremegrundlage (2:1:1): Lavendelöl (Lavandula angustifolia), Muskatellersalbeiöl (Salvia sclarea) und Majoranöl (Origanum majorana). 24 Frauen mit der gleichen Art Schmerz erhielten eine synthetisch beduftete Rezeptur. Die Teilnehmerinnen beider Gruppen mussten sich täglich den Unterbauch einreiben: vom Ende der vorherigen Menstruationsblutung bis zum Beginn der neuen Blutung, also einen ganzen Zyklus lang.

In der Ätherisch-Öl-Gruppe war die Schmerzdauer von 2,4 Tagen auf 1,8 Tage statistisch signifikant reduziert. Ob die Schmerzintensität auch nachließ, wurde leider in der mir vorliegenden Zusammenfassung (Abstract) nicht notiert. Der positive Effekt wird auf die vier Inhaltsstoffe Linalylacetat, Linalool, Eucalyptol und β-Caryophyllen zurück geführt. [Ou MC, Hsu TF, Lai AC, Lin YT, Lin CC. Pain relief assessment by aromatic essential oil massage on outpatients with primary dysmenorrhea: a randomized, double-blind clinical trial. J Obstet Gynaecol Res. 2012 May;38(5):817-22]

(Quelle: Eliane Zimmermann)

Meine Heißhungeranfälle versuche ich mit einer Mischung aus Tonka, Vanille und Grapefruit zu befriedigen. Ich gebe von den Ölen jeweils 2 Tropfen in 1 Esslöffel Mandelöl und reibe mich nach dem Duschen damit ein. Tagsüber habe ich mir ein kleines Duftfläschchen mit diesen Ölen im Mischverhältnis 1:1:1 hergestellt und schnuppere immer wieder daran – süße Wonnen schnuppern, statt naschen

Auffällig oft schwellen meine Füße in letzer Zeit an. Dies liegt sicherlich auch daran, dass ich zu wenig trinke. Unterstützend mache ich ein entstauendes Fußbad oder reibe meine Beine ein.

Fußbad

1 Esslöffel Meersalz
2 Tropfen Wacholderbeere
2 Tropfen Cistrose
1 Tropfen Pfefferminze

Fuß- und Beinbalsam

25 g Sheabutter (im Wasserbad bei max 37°C schmelzen)
25 ml Aloe Vera Mazerat
3 Tropfen Wacholderbeere
2 Tropfen Pfefferminze
4 Tropfen Grapefruit
2 Tropfen Rosengeranie
3 Tropfen Zypresse

Hormonell bedingte Schmerzen in der Brust (Mastodynie)

Ursache ist eine Hormonschwankung während des weiblichen Zyklus. Dabei scheint ein Mangel bestimmter weiblicher Geschlechtshormone, der Gelbkörperhormone , eine wichtige Rolle zu spielen. Aber auch  Östrogen bedingte Wassereinlagerung im Brustgewebe können zu einem Spannungs- und Schweregefühl in den Brüsten führen.

Folgende Mischung habe ich erfolgreich eingesetzt:

50 ml Nachtkerzenöl
8 Tropfen Zypresse (wirkt entstauend, adstringierend, hormonmodulierend)
8 Tropfen Muskatellersalbei (östrogenartige Wirkung, entspannend, entkrampfend)
4 Tropfen Neroli (angstlösend, entspannend)
4 Tropfen Bergamotte (entkrampfend, angstlösend, stimmungsaufhellend)
4 Tropfen Grapefruit (lymphflussanregend, leicht aquaretisch, durchblutungsfördernd)

2 x tägl. anwenden

nach nur einem Tag Anwendung konnte ich eine deutliche Besserung der Schmerzen feststellen.

Trockene Vaginalschleimhaut

Die Scheidentrockenheit ist folge des zunehmenden Hormonmangels, wodurch die Scheidenschleimhaut dünner wird. Dies wird als unangenehm empfunden, da es zum einen auch häufig verbunden ist mit einem brennenden oder sogar juckendem Gefühl und nicht zuletzt die Lust auf Sexualität erheblich beeinträchtigen kann.

Seit längerem stelle ich mir Zäpfchen her und nehme eine Schüttelemulsion zur Schleimhautpflege:

Schüttelemulsion

25 ml Rosenhydrolat
25 ml Mandelöl
2 Tropfen Rosengeranie

Rosengeranie

Auch Kokosöl kann pur für die Schleimhautpflege verwendet werden, sollte die Haut kleine Risse aufweisen können ein paar Tropfen Sanddornfruchtfleischöl zur schnellen Linderung und Heilung beitragen.

Aroma Zapfchen

Sollten nun tatsächlich auch noch die sagenumwogenen Hitzewallungen kommen, so bin ich auch dafür gut gewappnet:

Wenn es mal „heiß“ her geht
25 ml Pfefferminzhydrolat
25 ml Nerolihydrolat
3 Tropfen Muskatellersalbei
3 Tropfen Pfefferminze
4 Tropfen Blutorange

Vor ein paar Monaten ist mir dann ein Buch in die Hände geraten. Der Titel klang viel verspechend: „Ich hatte mich jünger in Erinnerung: Lesebotox für die Frau ab 40“. (klick hier) Ich musste es haben – hört sich doch toll an – Botox zum Lesen, denn vor Spritzen habe ich ehrlich gesagt auch total Angst! Dieses Buch könnte von mir geschrieben sein und es war durchaus interessant die Dinge die mich gerade umtreiben schwarz auf weiß zu lesen.
Ich scheine nicht alleine zu sein – in dieser neuen komischen Welt!

In der Zusammenfassung des Buches ist zu lesen: Morgens im Bad schaut uns aus dem Spiegel eine Frau an, die wir irgendwie jünger in Erinnerung hatten – Knitterlook, nennt man das wohl. Und Abends im Biergarten ist plötzlich alles anders: Für die jüngeren Männer scheinen wir unsichtbar geworden zu sein.

Apropos Knitterlook –mein Gesichtsöl mache ich mir seit Jahren selbst und ich bin bis jetzt recht „faltenfrei“ geblieben und hoffe, dass dies so bleibt.

Gesichtsöl für die Frau ab 30
30 ml Hagebuttenkernöl
5 ml Granatapfelsamenöl
5 ml Jojobaöl
10 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl
5 Tropfen ätherische Öle nach Wahl

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Und dann gibt es ja da noch diese Studie zur Grapefruit:
Frauen, die nach dem Duft aus der Schale der pinken Grapefruit duften, werden von Männern durchschnittlich um 6 Jahre jünger eingeschätzt als nicht danach duftende Frauen bzw. nach Brokkoli, Banane, Spearmint oder Lavendel duftend.

Nun was liegt näher, Hilfe ist in Sicht, mein neues Parfum wird ganz viel Grapefruitöl enthalten.

Forever young
25ml Nerolihydrolat
25ml Wodka
15 Tropfen Grapefruit
5 Tropfen Blutorange
2 Tropfen Neroli
4 Tropfen Vanille
½ Tropfen Vetiver

Die Blutorange in dieser Mischung entstresst, falls zuviele Komplimente kommen – Neroli ist für den Schock, falls ich doch um Jahre älter geschätzt werde, Vanille gibt mir den mütterlichen Schutz, wenn mir nun zum heulen zumute ist und Vetiver fängt mich auf und erdet mich – um dann doch zu meinem tatsächlichen Alter zu stehen 😉

Achja – und nun zum Muskatellersalbei, dazu habe ich eine ganz persönliche Geschichte.

 

Der Muskatellersalbei – ein Duft der „verboten“ (gut) riecht

Ein Muskatellersalbei Feld im Hochsommer in Südfrankreich ist eine besondere duftende Erinnerung in meinem Leben. Der Duft schwer, süß, animalisch, männlich vielleicht – ich kann und konnte es nicht beschreiben – es roch „verboten“ aber anziehend – fast so als müsste ich mich schämen diesen Duft gut zu finden.

Auch heute noch ist es so, dass der Muskatellersalbei in meinem Garten mich unsagbar anzieht – ich schaue mich verstohlen um, bevor ich mit meiner Hand nach den Blüten greife und darüber streife….nehme die Hand an die Nase, atme tief ein, werde fast ein wenig rot dabei. Der Geruch zieht mich an und stößt mich ab zugleich – aber ich kann nicht davon lassen, immer wieder muss ich daran riechen.

Es ist fast wie ein kleines Geheimnis diesen Duft der frischen Muskatellersalbeiblüten zu riechen – und ihn gut zu finden. Es ist so, dass man sich fast nicht traut zu diesem so anziehenden und auch abstoßenden Geruch zu stehen – er hat was ……na schaut und riecht mal selber hin!

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Eliane Zimmermann und ich haben sinnlich schöne und informative Poster gestaltet. Die Poster Rose, Lavendel und Zitrus sehen nicht nur toll aus, sondern sind gespickt mit allerlei wertvollen Informationen zu den Pflanzen und den ätherischen Ölen

Diese können über die Homepage bestellt werden.

Poster bestellen Grafik klick hier

 

Quellennachweis und Literaturempfehlung

Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen

Prof. Dr. Ingrid Gerhard/Natascha von Ganski, Zabert Sandmann Verlag

Aromatherapie für Sie

Eliane Zimmermann, Trias Verlag

Aromatherapie Grundlagen-Wirkprinzipien-Praxis

Wabner/Beier, Elsevier Verlag

Praxis Aromatherapie

Monika Werner/ Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

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